Eine ruhige Woche und Cambridge,

diese Woche startete mit einem Schock und zwar einem Richtigen!
Montagabend wurde Alan ins Krankenhaus eingeliefert, auf Anraten der
Bezirkskrankenschwester (die bei uns ein- und ausgeht). Sein Zustand
hat sich seitdem in sofern verbessert, dass er nicht mehr als kritisch
bezeichnet wird (dieser war Montag lebensgefährlich). Arlene war die
ganze Woche über im Krankenhaus, Tag und Nacht und hat Alan gezeigt
das sie auch in den wirklich schlechtesten Zeiten zu ihm steht. Um
ehrlich zu sein halte ich das für bemerkenswert. Sowohl ich, als auch
Alex (unser Vollzeitpfleger seit Mittwoch) haben Alan zeitweise im
Krankenhaus beaufsichtigt um Alrene eine Pause zu gönnen. Auch das ist
etwas was ich so noch nie gehört habe. Arlene sorgt immer dafür, dass
jemand bei Alan im Krankenhaus ist, um ihn nicht allein zu lassen. Ich
habe dadurch mehr Freizeit bzw. keine wirklichen Aufgaben, außer
Wäsche waschen oder mal die Blumen zu giessen, was auch mal echt
entspannt ist.

Deswegen hatte ich auch Zeit mich Montag mit Verena, Jens und Jonas
auf nen Kaffee/Abendessen zu treffen, Mittwoch nach gemeinsamen
"Candlelight Dinner" in Chinatown mit Verena ins Musical "We will Rock you" zu gehen, um danach noch in einem Pub die singenden Dragqueens zu
bejubeln und festzustellen, dass inklusive mir nur 2 der anwesenden
30 Männer Heteros waren. Donnerstag war dann ein wenig Zeit um mich mit Pia auf nen Kaffe zu treffen und Freitag wurde ich zum "Supper" bei unseren kolumbianischen Volunteerkolleginnen Diana und Michelle geladen. Anschließend ging es noch in einen Pub, wo Pia und Verena uns
beiwohnten. Also die Woche war schonmal echt cool und am Samstagmorgen
ging es dann nach Cambridge. Als 6-er Gruppe (Laura, Verena, Michelle,
Diana, Pablo und ich) wurde somit das Wochenende bestritten.
Wir starteten mit einem Lunch-stop bei Pizzahut, wo Verena und ich
einen auf figurbewusst machten um festzsustellen, dass man nicht satt
wird aber genausoviel zahlt wie die anderen. Also ging es dann zum
Hostel, welches echt schön war aber leider alles andere als zentral.
Was soll's, wir starteten dann mit ein wenig Sightseeing und einer
Gondeltour auf dem Wasser (wie in Venedig), entlang der Colleges und
inklusive ausführlichen Erklärungen - also kulturell wertvoll.
Abends grillten wir dann im Hostel (das erste mal grillen in diesem
Jahr) und ließen den Abend dann gemütlich bei Gesellschaftsspielen
ausklingen. Sonntag ging es nach dem Frühstück und auschecken wieder
ins Stadtzentrum, wo wir uns zwei Colleges (u.a. das Kings College)
ansahen und ich mir die Frage gestellt habe, warum man nicht in
England studieren sollte. Die Gebäude sind echt schön, der Campus
wirklich hübsch und das Freizeitangebot ähnlich wie das optische
Erscheinungsbild der Studentinnen vielfältig. Lediglich der Preis
eines Studiums in England ist unattraktiv, also evtl. sollte man doch
mal drüber nachdenken, wenigstens für ein Auslandssemester oder so?!
Letztendlich bummelten wir noch durch die Stadt und nach abendlichem
Burrito beim Mexikaner fuhren wir dann wieder zurück nach London.
Obwohl unser Bus aufgrund technischer Probleme ausgefallen ist und wir einen Ersatzbus zum London-Stanstead Airport nahmen um
von dort den Stantstead-Express zu nehmen, war ich früher als
geplant zu Hause, da der Express in meiner Nähe hält und es dann nur
noch 10 Minütchen mit dem Bus zu mir waren. Genial!

So endete das Wochenende und
ich bin immernoch müde.

19.4.11 10:02

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