England-Rundtrip

Endlich Urlaub - ne schon wieder vorbei!


Es sind mittlerweile schon über 4 Monate meines Auslandsabenteuers
vorbei und das wurde mit einer Woche Urlaub zelebriert.

Aber zuvor möchte ich noch kurz auf ein "nettes" Gespräch mit Arlene eingehen, dass sich in der Woche vor meinem Urlaubsbeginn zugetragen hat. Es ging ums liebe Geld und um die mir zustehende Fahrkostenübernahme. Das Problem bestand in der Formulierung dieses Vertragdetails. Im Vertrag heißt es:" Der Volunteer bekommt die Fahrkosten für eine Heimreise (UK Volunteers) oder zu einem UK-Ziel seiner Wahl erstattet." Arlene schloß aus diesem meiner Meinung nach klar formulierten Satz, dass sich das nur auf UK-Volunteers bezieht aber nicht für Volunteers aus einem anderen Land. Als ich ihr antwortet, dass das allen anderen Volunteers gegenüber unfair wäre, meinte sie - mit vollem Ernst:" britische Volunteers müssen nicht zwangsläufig viel Geld hinter sich haben, um hier Freiwillige zu sein". Ähhhmmmm....(F*** Y**) ich meinte dann, dass sie der Organisation schreiben soll und bin nicht weiter darauf eingegangen. Das ich nach der Äußerung angepisst war, muss ich wohl nicht erwähnen. Ich finde es eine Frechheit und anmaßend, erstens sonen
Spruch zu bringen und zweitens auch noch echt zu versuchen jeden Penny zu sparen, wenn man jemanden hat der echt sonen scheiß Job für nen "Appel und nen Ei" macht. Es wäre meiner Meinung nach eine nette Geste der Wertschätzung gewesen, mir einfach nen 5er extra in die Hand zu drücken oder so..... aber wie es scheint läuft das in diesem Haushalt anders! Natürlich habe ich mit der Fahrkostenübernahme recht gehabt.
Was rege ich mich eigentlich darüber auf?

Also auf zur ersten Urlaubsstation, Oxford, die Stadt der Unis und
Colleges. Ich weiß nichtmal wie viele es dort gibt, aber über 20 auf
jeden Fall. Wir hatten ein echt gutes Hostel in sehr zenraler Lage zur
Partmeile - also gabs Ohropax umsonst. Der Preis von 20 Pfund je Nacht war echt okay und die Gäste, Mitarbeiter und Zimmer echt nett. Wir haben am ersten Abend mit nem Pubbesuch angefangen und sind relativ früh ins Bett. Am nächsten Morgen ging es auf zur Stadtrundfahrt und ins Oxford-Castle, wo Laura noch zu uns (Mari, Götz, Silly Sausage Stefan und ich) stieß. Sie hatten wir auf dem Volunteertreffen im Dezember kennengelernt. Also ging es zu 5. durch die Stadt und später auch in das Kukui, einen Club nah an unserem Hostel. Wir hatten echt Spaß, bis der Club um ZWEI Uhr schloß, was selbst für England zu früh ist. Aber wir haben uns es noch im Hostel ein wenig nett gemacht und es waren noch eine ganze Menge Leute wach. Am nächsten Tag ging es dann weiter mit dem Sightseeing und neben dem "Alice im Wunderland"- Shop haben wir auch noch das "Christ Church College" besucht, was
teilweise als Kulisse für die "Harry Potter" Filme diente. Nach einer
"Teatime" ging es dann weiter zum 2 Etappenziel, Birmingham.

Dort angekommen ging es dann ganz "posh" mit nem Taxi zum "Propably Best B&B in Birmingham" (wie sich die Unterkunft selber nannte) und beim betreten unserer Unterkunft haben wir
uns alle gedacht, dass wir in diesem Fall kein anderes Bed&Breakfast
betreten wollen. Es ist vorsichtig gesagt eine gewöhnungsbedürftige
Sache gewesen. Die Zimmer waren zwar nett eingerichtet aber der
dazugehörige Pub begrüßte uns schon mit ein paar Betrunkenen, zu
denen auch der Eigentümer zählte - den wir nie nüchtern gesehen
haben. Nach dem einchecken und meiner Beschwerde über ein schmutziges Bad ging es dann erstmal zum Chinarestaurant, welches das einzige
Gasthaus in der Nähe war. Zum Glück für die! Der Service war ne Frechheit und das Essen alles andere als akzeptabel. Die erste Bedienung sagte weder "Hallo" noch lächelte sie, die 2. nahm nichtmal unsere Bestellung auf, sondern ging ohne etwas zu sagen und die 3 war zu blöde auch nur drei halbe Pints Ananassaft zu notieren, nach dem UNGELOGEN dritten Mal erklären schaffte sie es dann aber doch. Ich war nach zwei Stunden Birmingham schon dermaßen angepisst, dass ich mich zurück nach Oxford
sehnte! Am Abend gingen wir noch eine Runde Frust-wegfeiern, was nach dem Einstand wirklich nötig war. Es ging ins "Walkabout" eine
australische Pub-Club-Kette, so wurde wenigstens noch ein wenig
gerettet. Am zweiten Tag Birmingham machten wir uns nach (k)einem
Frühstück auf zum Sightseeing, was nahezu unmöglich war, denn es
gibt nichts zu sehen. Weder der Taxifahrer noch der Reiseführer hat
gute Ideen und was evtl. interessant wäre hat Montags natürlich
geschlossen. Also fuhren und liefen wir auf gut Glück durch die Stadt
und sahen uns das "Penmuseum" an, was besser war als erwartet.
Hauptthema war die Herstellung von Schreibfedern und der damalige Boom in Birmingham, denn 3/4 aller Federn wurden vor dem 2. Weltkrieg dort produziert. Also wieder was gelernt. (Wenn sowas von uns schon als interessant eingestuft wird, habt ihr evtl. nen Bild von der Stadt) Ja sonst gibt es sightseeingtechnisch nichts weiter zu berichten, ausser einer großartigen Shoppingmall. Darum haben wir uns nach all diesen Enttäuschungen noch etwas gegönnt. Es ging in "Jamie's Italian", eine Restaurantkette von dem bekannten britischen Koch Jamie Oliver und das hat sich mehr als gelohnt! Der Preis war angemessen und das Essen fantastisch, ich war tierisch begeistert, nur die Portionsgrösse war ein wenig lasch bis frech, aber mit hervorragendem Desert ging das dann klar. Zum Abschluß des Birminghamtrips und aufgrund dessen, dass Stefan und Mari uns nicht weiter begleiten, war nochmal feiern angesagt. Es ging in eine Karaokebar und wir haben uns wieder nicht lumpen lassen. Zu unserer Überraschung wurden wir dann auch noch zum Sieger des Contestes gekürt, obwohl wir nichtmal
wussten, dass es einen gab. Aber offensichtlich ist unser "Everybody" Cover unschlagbar! Die Flasche Champagner haben wir dann gerne genommen und Götz hat uns noch einen spannenden Abend beschert. Ein kleines bisschen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist wohl nicht zu leugnen! Aber ich will nicht ins Detail gehen. Letztendlich blieb ihm und mir noch eine Stunde Schlaf, bis wir uns  nach Liverpool aufmachten. Die Stadt der Beatles!

Um 8 Uhr begannen wir dann unsere 3. Etappe. Wir hatten noch gut 1,5
Stunden Schlaf im Bus und nach einem Tesco-To-go Croissant und
Nusseckchen, ging es auf zum B&B. Wo wir uns nochmal eine Stunde
Schlaf gönnten und uns danach mit Jakob trafen. Damit ging das
Sightseeing in Liverpool also los, wir begannen im "World Museum" was
uns nicht voll überzeugen konnte, anstatt von Weltwirtschaft, -politik
und - religionen gab es eine Mischung aus Kinder- und
Naturkundemuseum, schade. Anschließend ging es weiter zur Beatles- Story, wobei wir nur einen kleinen ausgegliederten Teil der
Ausstellung sahen - dafür aber kostenlos (für uns). Interessant war
es dennoch. Am Abend ging es dann noch in den Cavern Club, dem Club in dem die Beatles groß wurden und den sie groß machten. Es ist
eigentlich ein kleiner Kellerclub wo nicht mehr als 150 - 200 Leute
reinpassen, aber er hatte schon so einige bekannte Musikgrößen auf
der Bühne. Neben den genannten Beatles auch die Rolling Stones, Elton
John, Queen, Rod Stewart und und und (Guns 'n' Roses kommen im
Spätsommer). Dort genossen wir gute Livemusik und ließen den Abend
dann ausklingen. Der nächste Tag startete mit (endlich mal) einem
guten Frühstück und dem Besuch des "Maritime Museum" mit
interessanten Teilen über große Schiffsunglücke (u.a Titanic), die
Marine des 2. Weltkrieges (inkl. ausgedehntem Bericht über uns
deutsche) und die Schiffahrt von heute. Anschließend ging es dann noch
ins "Slavery Museum" (Sklaverei) was sich auch zu großen Teilen mit
"moderner Sklaverei" beschäftigte, also insgesamt ein kulturell
sinnvoller und wertvoller Tag! Ja, da soll nochmal jemand über die
Jugend schimpfen. Leider hat es zeitlich dann nicht mehr für die volle
Beatles-Story gereicht, aber auch so haben wir echt ne Menge gesehen.
Zum Abschluß ging es nochmal in den bekanntesten Live-Club der Welt
und es hat sich ein weiteres mal gelohnt! Nächster Morgen (24.2.), ab nach Manchester.

In Manchester hatten wir den kürzesten Aufenthalt unserer Reise, grobe
19 Stunden. Weswegen sich eine Unterkunft garnicht erst gelohnt hat,
womit wir beim ersten Problem waren - wohin mit den Koffern? Aufgrund von "Terrorangst" gibt es in England keine Schließfächer wie an deutschen Bahnhöfen, lediglich ein Gepäckpunkt für 7 Pfund/Tag steht zur Verfügung, wobei dieser aber auch nur zwischen 7 und 20 Uhr offen hat. Da unsere Weiterreise um 5:45 Uhr begann, viel das weg. Also Hotels abklappern! Wir waren in insgesamt 6 verschiedenen, lediglich 2 konnten uns die Aufbewahrung anbieten, einer zum netten
"Freundschaftspreis" von 40 Pfund!!!!!! Man ging dann sogar noch auf
30 Pfund runter aber dennochlehnten wir leicht bis mittelschwer geschockt ab, dass Angebot war dann doch ein wenig dreist. Glücklicherweise haben wir dann nach 3,5 Stunden doch noch ein Hotel gefunden, dass diesen Service kostenlos angeboten hat. So blieben uns dann ein paar Stunden zum Sightseeing. Aber leider hat die Stadion und Museumstour bei ManU nicht mehr in den Zeitplan gepasst, weswegen es dann durch die Stadt und in das "People's History Museum" und das "Museum of Science & Industry" ging.
Anschließend genossen wir im Hilton-Hotel eine Tasse Tee, mit freiem
Blick auf die Skyline versteht sich. Wobei sowohl meine Tasse, als auch mein Teewasser schmutzig waren, ich hab Paris und Nicki deswegen natürlich sofort angerufen und umgetauscht. Frechheit und sowas im Hilton. Weiter ging es dann ins "Nando's" eine
portugiesiche Hühnchenrestaurantkette - auch das sehr lecker. Nach ein
paar Drinks in verschiedenen Clubs und Pubs ging es dann mit einem
"Hummer-Shuttle"(Mega-posh!) in einen Club, an dem sich
leichtbekleidete Damen an hochwertig verarbeiteten Metallstangen
räkelten...ausser das Shuttle nicht wirklich spektakulär. Weswegen wir uns nach ein paar Minuten auf ins "Tiger Tiger" machten, einen Club den es auch in London gibt. Leider war es da auch nicht so
besonders, eher Bollywoodparty und der 80's-Floor wurde dann zum
indischen Tanzbereich umgeformt. Der 2. Floor mit nem
Elektro-House-Mix war durch schlechte Remixe geprägt und demzufolge
haben sich die 5 Pfund nicht ganz gelohnt. Aber wir haben wenigstens
die Zeit bis zur Busabfahrt überbrückt. Denn es ging ja weiter nach
Leeds.

Wo wir um kurz vor 7 Uhr ankamen, ab zum Hotel und schlafen, so unser Plan, aber es kam wieder anders. Denn einchecken vor 15 Uhr kostet 10 Pfund extra und einchecken vor 13 Uhr sogar 30 Pfund! Ich wil nichts sagen aber als Kunde des Hotels hätte ich ein wenig mehr Service erwartet, vor allem wenn die Zimmer offensichtlich frei sind. Aber ich hab mir eh schon den Titel "Complain-Man" erarbeitet, weil ich mich,
laut Götz, immer über alles beschwere. Also ging es ohne Schlaf
weiter durch Leeds. Um kurz vor 13 Uhr holten wir Jonas dann von der
Busstation ab und nach einem kleinen Lunch konnten wir dann endlich
die Zimmer beziehen. Also war erstmal schlafen angesagt. Jonas wurde losgeschickt um Flo von der Bahn abzuholen und somit war unsere Wochenend-Combo vollständig. Später ging es dann noch schnell zu "Sainsbury's" Pizza und Getränke kaufen um im Anschluß daran auf die Piste zu gehen! Erst starteten wir im "Oceana", was der Reinfall schlechthin war, denn der Club war alles andere als gut gefüllt. Also ging es später ins "Tiger Tiger" und auch das war enttäuschend,
wirklich voll war auch dieser nicht und zeitweise hatte ich das Gefühl
auf einer "Ü 30 -Party" zu sein. Für nen Freitagabend echt schlecht!
Also hofften wir auf Samstag. Wirklich viel haben wir in Leeds nicht
gemacht, ich hab kurz in die "Art-Gallerie" reingeschaut und dann ging
es ins "Leeds Museum", ausser die Sonderausstellung über die
"Spicegirls" gab es auch da nicht so viel interessantes aber was
solls. Nach dem Abendessen bei "Nando's" ging es dann ab zur letzten Partynacht unseres Urlaubes. Der Club hieß "Halo" und wie passend war er in einer umgebaute Kirche, geile Location, Studentenparty und englisches Unterhaltungsprogramm. Es gab eine Competition bei der 100 Pfund zu gewinnen waren. Ein Teil des Wettbewerbs war eine "Blowjob-Challenge" 3 Mädels standen mit einer Gurke in der Hand auf der Bühne und mussten dieser dann den bestmöglichen Blowjob geben, durch "Applaus-O-Meter" wurde die Siegerin bestimmt und anschließend musste die Siegerin dann noch die Klamotten mit einem Typen tauschen, er meinte es eventuell ne Nummer zu gut und stand letztendlich splitterfaser nackt auf der Bühne, mutig würde ich sagen. Zu bemerken ist evtl. noch, dass wir nicht die Einzigen geschockten waren, selbst für unseren Geschmack war das ne Nummer zu hart. Dennnoch alles in allem war es ne echt geile Party und ein angemessener Abschluß des Trips, wo mir meine Mitreisenden wohl zustimmen werden.

So, dass war meine Urlaubswoche, ich fands richtig cool, danke an alle
Mitreisenden, ich hab die Zeit mit euch echt genossen und ein paar
Sachen werden sicherlich in Erinnerung bleiben. Götz....ähmm....weißte bescheid

27.2.11 21:52, kommentieren

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...neue Suche!

Hallo liebe Liebenden,

heute ist Valentinstag, deshalb auch diese liebevolle Begrüßung

Aber darum geht es garnicht so wirklich, sondern um meine spannenden Erlebnisse seit meinem letzten Eintrag.

Mittlerweile haben wir für unseren Trip in der kommenden Woche alle Hotels/Hostels und B&Bs gebucht und von Zeit zu Zeit haben wir auch Mitreisende....aber das wird alles ausführlich in meinem nächsten Eintrag erläutert.

Meine vergangene Woche verlief weniger spannend, ich hab mich ab und zu mit Lars getroffen, war in Chinatown mit Jonas, Lars und Konstantin essen (All you can eat for 5 Pounds!) und hab im "Zeitgeist" (ein deutscher Pub) mit ihnen und Jan das Deutschlandspiel angeguckt.

Hab meine Oyster und Rail Card verloren, (Prepaid-Bahnkarte und Jugend-Rabattkarte für die Bahn) aber konnte den Schaden noch gering halten. 5 Pfund für den Rail-Card-Ersatz und das Guthaben der Oyster Card wird mit per Cheque gutgeschrieben.

Am Donnerstag hab ich mit meinen Eltern geskypte und meine Frau Mama hat mich darauf hingewiesen, dass ich doch mal meine Facebook-Fotos durchschauen soll. Auf meine Frage nach dem warum, meinte sie, dass ich immer mit hübschen Mädels zu sehen bin, ausser einer die aus dem Raster fällt. Naja, Mama will halt nur das Beste für mich . Wobei ich nicht weiß, wer ihr die Fotos gezeigt hat !

Freitag ging es raltiv spät ins Wochenende, ich musste Alan ins Bett bringen und war demzufolge erst nach 23 Uhr im Pub, der um 0 Uhr schon wieder zu machte. Es hat sich nicht ganz gelohnt

Samstag ging es dann auf ein kurzes Treffen mit Jens und danach ein noch kürzeres mit Christina bevor es mit dem Zug nach Billingshurst zu Götz ging. Dort war die Geburtstagspart seiner Mitbewohner, was ganz gut war eigentlich, wobei wie überall fast nur deutsch gesprochen wurde. Ganz passend war auch, dass wir vom Bahnhof kein Taxi bekommen haben und demzufolge eine Stunde zu ihnen in die Wallachei liefen mussten und zurückzu das Taxi nur eine Stunde zu früh konnte. Egal, dafür gab es ein üppiges Mittagessen. Zum guten Preis von 5,75 Pfund gab es eine 10'' Pizza, mit Getränk und Pommes, wobei ich den Sinn von Pizza und Pommes nicht ganz verstanden habe. Leider war ich danach aber so voll, dass ich mir das TESCO Angebot von 2 Pfund für eine 500 ml Packung Häagen Dasz Eis entgehen lassen musste. SCHEISSE

Sehr geil war das Trinkspiel "PORNOPINGPONG"! Leicht erkärt: es werden Namen von Filmen mit pornografischem Inhalt genannt und wer lacht muss trinken.  Zum Beispiel: "Oben grau und doch ne Sau" oder "Fick mir die Falten glatt" wobei auch "Die Mumie kehrt zurück - Oma will es nochmal wissen" echt einer der in Erinnerung gebliebenen Namen ist. Evtl. kann man sich vorstellen, wie oft wir lachen mussten.....

Naja, Sonntag hatte ich dann das erste mal eine Englischstunde, wobei ich noch nicht ganz weiß, ob mir der Lehrer zusagt. Er hat nen noch deutscheren Akzent als ich! Ich denk drüber nach.

 

Heute am Valentinstag, kam die neue Teilzeitpflegerin zum ersten Mal. Die vorherige wurde abgesägt, weil er sie nicht mochte. Wobei ich sie voll okay fand, nett, hat mir immer Essen gemacht und meine Wäsche aufgehängt - SUPER! Aber vorbei

Also waren wir gespannt, wie er auf die neue reagieren wird. Mein erster Eindruch war...vorsichtig ausgedrückt das, was uns dann erwartete.

Sie war falsch informiert und total unbrauchbar, konnte ihn weder heben noch stützen und beide fühlten sich nicht ganz wohl - natürlich mochte Alan auch sie nicht!  Also geht die Suche weiter......

 

 

 

1 Kommentar 14.2.11 23:05, kommentieren

Ein weiterer Abschied

Da ist er wieder, mein neuer Blogeintrag.

Die vergangene Woche verlief ziemlich ereignislos, ich hab festgestellt, dass auch viele "Sale-offers" einen hohen Gesamtpreis ausmachen können, Jana gab ihr Abschiedsessen am Dienstagabend und Pia und ich haben uns nach längerer Zeit mal wieder zum Buddy-Klatsch getroffen.


Also zum Wochenende!


Freitag war Janas letzter Abend in London und deswegen ging es auf zum Karaoke. Wo ich total in meinem Element war! Ich persönlich liebe die Mischung aus purer Talentfreiheit und den echt guten Sängern. Ein besonders gutes Beispiel vom erstgenannten war ein kräftig gebauter Mann mittleren Alters der so einige Megahits zum Besten gab, trotz oder gerade wegen seinen eingeschränkten Fähigkeiten hatte er das Publikum auf seiner Seite. Top der Mann und Spaß dabei. Da es wie gesagt Janas Abschied war haben auch wir uns nicht lumpen lassen. Mit einer einwandfreien Performance von Backstreet Boys"Everybody" haben Jan, Jonas, Jakob, Götz und ich die Halle zum beben gebracht - wir konnten die uns zugeworfenen Schlüpper zum Schluß nichtmal mehr zählen. Zweifelsfrei ein großes Stück Musikgeschichte, ohne das ich uns jetzt zu sehr loben möchte. Die Mädels
haben sich mit Britney's "Hit me Baby one more time" auch mehr als gut
geschlagen und mit Lou Begas "Mambo Nr. 5" und "Time of my live" aus
Dirty Dancing haben wir dann den Abend ausklingen lassen. Götz und ich werden auf jeden Fall nochmal hingehen und einige mitnhemen, denn der Abend war Spaßfaktortechnisch auf einem hohen Level.
Samstag hab ich mich mit Stefan dann auf einen Oxford Street Bummel
getroffen und am Abend ging es das erste Mal ins hoch gepriesene
"KOKO". Glücklicherweise mit freiem Eintritt.
Denn um ehrlich zu sein wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Das
Gebäude ist großartig und es ist eigentlich für anspruchvolleres als
eine Disko errichtet. Es hat was vom "Theater des Westens" in Berlin,
mit den Balkons und dem Baustil. Die Musik war gemischt wobei aber
Elektro stark ûberwog nur wenig alte Klassiker und Aktuelles, was ein
Wehrmutstropfen war. Aber evtl. kann man es noch ein anderes mal
versuchen.

Sonntag wurde in Chinatown chinesisches Neujahr gefeiert,
Menschenmassen, tanzende Drachen und getrommel - so feiert China das Jahr des Hasen. Jetzt werden wir noch unsere Hostels für die
Februartour buchen und dann geht's ab ins Bett, ich bin echt gerädert.

Und tschüß

6 Kommentare 6.2.11 21:23, kommentieren

(k)ein Abstecher nach Wales

Es war Freitag um 13 Uhr als ich die Coachstation London Victoria mit einem Megabus.com Service verließ. In den darauf folgenden 3,5 Stunden las ich ein wenig und schrieb meiner Oma einen längst überfälligen Brief . So wurde die
Zeit wenigstens halbwegs sinnvoll verbracht. In Cardiff angekommen
(unserer ersten Walesetappe) nahm mich Jens in Empfang und wir machten uns in unser Hostel auf, dass erstemal das ich hier für einen
Schlafplatz zahlen musste. Wobei die 19 Pfund aber wirklich in Ordnung waren für schlafen und Frühstück (???).
Als nächstes ging es gleich ins 5 Minuten entfernte Stadtzentrum, wo
wir neben italienischem 2 Gängemenü auch feiern gehen wollten. Nach
einem Blick in eine Live-Musik bar, mit viel zu altem Publikum,
landeten wir auf ein Bier in Lloyds Nr. 1 Pub (den ich auch in London
zu schätzen weiß. Auch dort gab es Getränke zu fairen Preisen und
Unterhaltung durch stark alkoholisierte Gäste, hübsche Mädchen und
die schon oft erwähnten Damen, die lieber nochmal über ihr Outfit
hätten nachdenken sollen. Neben dem Typ bauchfreie
Fleischereifachverkäuferin war auch der Typ "Cellulite zur Schau
stellen" anwesend, von letzterem sogar in mehrfacher Ausführung.
Gemeinsam mit einem der Türsteher erfreuten wir uns also des
beginnenden Wochenendes. Als nächstes ging es dann auf zur Clubsuche.
Neben ein paar Flyern die wir einsackten und einem freundlichen Tip
von 2 Studentinnen (die leider nicht mitfeierngehen wollten) kamen wir
dann zu "DEM CLUB" namens "Glam", einen von außen eher kleinwirkende Absteige, lediglich die Schlange davor wies auf das hin was als nächstes kam. Nach ca. 15 Minuten entspannten Schlangestehen fing es dann so langsam an enger zu werden, es wurden 5 überaus hübsche Mädels gegen uns gedrückt, wir gegen die Leute vor uns, von der Seite kam dann mal ein Schwung und letztendlich standen wir wie die Ölsardinen eingekauert in der Schlange, es kam ein Stück
"Fanmeilefeeling" hoch, bloß das es dort nicht diesen erzwungenen
Körperkontakt gab (über den ich mich an dieser Stelle aber nicht
beschweren wil). Es war wirklich unglaublich, man konnte keinen
Schritt vor oder zurück machen, unsere Arme waren dort eingeklemmt wo sie sich befanden (Nein, ich habe sie nicht absichtlich angetatscht und sie weiß das auch!), ich weiß auch nicht wer durchgehend seine Hände an meinen Hintern gepresst hat und da ich mich nicht umdrehen konnte habe ich einfach gehofft, dass es wenigstens eines der Mädels hinter mir war - bitte! Ich glaube ich habe noch nie so dicht an dicht
irgendwo gestanden und schon garnicht um in einen Club zu kommen. Im Club ging's dann gut weiter, er war weitaus Größet als gedacht, die
Getränke günstig (Jägerbomb 2 Pfund, Shots 1 Pfund) der Eintritt mit
5 Pfund okay und es fand eine Mega-Party statt. Geile Stimmung, ein
guter Mädelsschnitt und der wahrscheinlich Beste "hübsche Mädchen"-
Schnitt an den ich mich erinnern kann. Wir waren mitten in der Menge und haben uns von der Masse pushen lassen. Einziger kleiner
Wehrmutstropfen waren die DJ's, die jedes Spiel nur angespielt hatten
(1 Strophe + Refrain) und dann weitergewechselt haben. Der Techno-
Floor war da besser, aber es ist nicht meine Musik. Wir haben den
Abend wirklich genossen und uns geschworen das nochmal mitmachen zu wollen. Die folgende Nacht war dann ein wenig kurz, da es nur bis um 9 Uhr Frühstück gab und um 10 Uhr schon ausgecheckt werden musste. Das Frühstück kann man dann schon als Frechheit bezeichnen, Toast, Butter, 2 Marmeladen und ungesüßte Cornflakes standen zur Auswahl + Instantkaffee oder Tee. Wir wurden weder satt noch hat es geschmeckt und nach 2 Toast waren wir bedient. Also ging es nach einer Dusche auf zum Sightseeing. Ganz ehrlich, Cardiff hat mich begeistert! Eine echt schöne Stadt und es gibt sogar was zu sehen. Wir wollten eigentlich mit der Burgbesichtigung beginnen, haben uns aber bei 11 Pfund dagegen entschieden. Also ging es auf zur Millenium-Stadium Tour, eine Privatführung für Jens und mich und es war wirklich lohnenswert.
Danach ein frühes Mittagessen bei Subway schnell entlang des Cardiff-
Bay, Milleniumaren, Innenstadt, Burgpark und Teile des Unigeländes.
Ein Powersightseeingtag der sich wirklich gelohnt hat. Nach einem
Kaffee bei Nero haben wir uns dann wieder auf zum Hostel gemacht um
den zweiten Teil unserer Wales-Tour zu bestreiten. Swansea.


Nach der Ankunft am Bahnhof um 22:69:66 Uhr (laut Bahnhofsuhr), meine zeigte 18 Uhr, machten wir uns in unser B&B auf, was mehr Zeit in Anspruch nahm als erwartet. Glücklicherweise kam ich auf die Idee, einen Taxifahrer nach dem Weg zu fragen, welcher uns prompt mitnahm - unentgeldlich, da er selber in die Richtung musste. Nach dem schnellen umziehen sollte es dann an ins Nachtleben gehen. Wir trafen uns mit Rebecca and Rhiannon (die wir aus Reading kennen) und gingen nach dem Dinner auf einen Drink ins "Grapes & Olives" ein Restaurant im Topfloor des höchsten Hochhauses am Hafen.
Da es dunkel war, konnte man sich jedoch nur an den Lichtern der Stadt erfreuen. Dann ging es auf in Swanseas Party-Venue und die Mädels schleppten uns durch eine Clubtour neben dem "Revolution" (wo die Tour anfing und endete) ging es ins "Idol" und "Peppermint", auffällig
waren die humanen Getränkepreise und nur fürs Idol musste ein
Eintritt von 3 Pfund gezahlt werden. Alles in allem hatten wir einen
echt coolen Abend, mit guter Musik und attraktiver Begleitung.
Am Sonntag ging es dann auf zur Sightseeingtour - auf eigenen Faust.
Auffallend ist, dass alles was uns schon vorher erzählt wurde stimmt,
in Swansea gibt es nichts zu sehen! Es hat einen langen Sandstrand,
der im Sommer bestimmt gut ist und nen Hafen und da hört es dann
eigentich auch wieder auf. Selbst die oft gelobte Hauptattraktion
"Joe's Icecream" konnte uns nicht so vom Hocker hauen, es war ganz
leckeres Eis aber auch nicht mehr. Also haben wir im "Grapes & Olives"
bei einem Kaffee den Blicküber die Stadt und das Wasser genossen und sind nach dem Abendessen dann wieder auf in die britische Heimat. Wie es so ist fuhren die Tubes auch nicht mehr und ich durfte mit dem Nachtbus meine Heimreise antreten.


Fazit des Wochenendes: Wales ist eine Reise wert und Cardiff hat mich
echt begeistert -achso und Götz, du hast echt was verpasst....

1 Kommentar 24.1.11 16:50, kommentieren

Glückspilz!

Da bin ich wieder, aus (mal wieder) einem ungeplanten Wochenende wurde eine mega geile Zeit.

Samstag waren wir im Pub in Hammesmith und haben
einen Sunny-Gedächtnis-Abend verbracht. Als der Pub um 1 Uhr schloss sind wir zu Sunnys ehemaligen Haus gelaufen, aber sie war natürlich nicht da und ihre Nachfolgerin hatte offensichtlich Angst um 1:30 Uhr 7 deutschen die Tür zu öffnen. Langweilerin!

Am Samstag habe ich mich nach dem ausschlafen mit 3 Au- Pairs auf nen Kaffe getroffen, die ich vorher noch nicht kannte. Es war echt lustig und wir wollen demnächst mal Feiern gehen. Am Abend kam dann Götz seine Absage für unseren Wales Trip, aber Jens ist sicher dabei und Massimo und Jan denken drüber nach. Und ich freu mich schon wie Sau drauf! Wird bestimmt cool.

Am Abend sind wir dann mal wieder ins Purple Turtle, wobei das auch mehr als spontan war. Nach etlichen Telefonaten und Smsen haben wir dann irgendwie doch ne vernünftige Gruppe gefunden um zu Justin Bieber, Britney Spears, Lou Bega, The Black Eyed Peas and so on zu feiern!

Das ist echt lustig in londoner Clubs, teilweise werden einfach Lieder
gespielt die man in Deutschland nie hören würde (Everybody von den
Backstreet Boys ist so eins) und mit Rednex "Cotton Eye Joe" haben wir
ne Polonaise durch den Club gestartet. Es war echt nen geiler Abend und mir tut immernoch alles weh inklusive eine unangenehme Mischung aus Fiepen und Rauschen auf dem Ohr. Das Beste war, das ich mal wieder 10 Pfund gefunden habe und der Abend damit kostenlos war. Heute - am Sonntag - habe ich mich nach dem aufstehen nach China Town aufgemacht und mich da massieren lassen, alle die sich jetzt noch weitere Dinge bei asiatischen Massagen vorstellen muss ich enttäuschen, sie hat nur meinen Rücken "bearbeitet"! Nach einem Kaffe bei Costa ging es dann auch schon wieder nach East Finchley. Ich hab den Abend also mal ruhig ausklingen lassen.


17.1.11 00:05, kommentieren

Rückblick - Klappe die Zweite!

Wow, 4 Monate hab ich nun rum...und die Zeit verging echt schnell.

Allgemein

Also wer fleißig meinen Blog liest weiß, dass mein Projektwechsel
nicht geklappt hat und ich demzufolge noch an bekannter Stelle
volunteere. Derzeit fühl ich mich auch wieder wohl, die Freizeit ist
mehr geworden, es wird intensiv nach einer professionellen Pflege
gesucht und ich habe Hoffnung, dass Arlene und ich dadurch entlastet
werden.
Derzeit ist auch das Verhältnis zu Arlene ganz gut, ich unterhalte
mich öfter mit ihr und beginne teilweise sogar die Konversationen.
Evtl. ist sie dadurch freundlicher, nicht so spießig und gibt mir
deshalb mehr Freiheit. Evtl. liegt es auch einfach daran, dass
sie (durch eine Unterhaltung zwischen mir und ihrer Tochter) weiß,
dass die Wehrpflicht pausiert wird und ich theoretisch gehen könnte
wenn ich wollte. Aber ausser die Arbeit ist das Leben hier ja echt geil!
Viele Partys, massenhaft neue Leute und jedesmal passiert was anderes
cooles.
Aber kommen wir jetzt zu den Sachen, die euch viel mehr interessieren,
Finanzen, Frauen und Statistiken.

Finanzen

Mein Überleben wird weiterhin von meinem deutschen Konto mit
dazugehöriger Kreditkate gesichert.
Uli Hoeneß würde sagen " Jetzt wird das Festgeldkonto geplündert".
Wobei das vom FC Bayern wohl weitaus besser gefüllt ist als meins. Mein Einnahmen/ Ausgaben - Verhältnis haut irgendwie immer noch nicht hin. Aber noch habe ich die - 500 Pfund Marke nicht geknackt. Aber man muss halt auch mal investieren und außerdem bin ich nur einmal jung .


Frauen

Der Gentlman schweigt und geniesst, so sagt es der Volksmund aber bei mir ...

Der Fußballtrainer bekommt durch nen taktischen Fehler nen
Doppelschlag oder durch eine grobe unsportliches Verhalten nen
Platzverweis, mit 2 Spielen sperre. Insider wissen was ich meine und
der Rest kann sich denken, was er will .

Lustig ist auch, wenn man sich nicht selber die Tour vermasselt machen
es andere für einen - und umgedreht.
Aber gerade das ist auch ein amüsanter Teil meines Lebens. DANKE GÖTZ und JENS und .......

Party

Ja wie zuletzt berichtet, oft und gerne. Ich lebe mein Leben und
geniesse es andere dabei zu haben bzw. daran teilhaben zu lassen,
womit wir auch schon zum nächsten Punkt kommen

Familie, Freunde und weitere Personen

Es ist so wie ichs erwartet habe, manche, mir zuvor in Deutschland
nahestehenden Leute habe ich seit 4 Monaten nicht mehr gesprochen,
andere mit denen ich weniger zu tun hatte suchen regelmäßig Kontakt
zu mir. Aber das Positive dabei ist, dass man sieht wer wirklich die
besten Freunde sind. Denn die sind da, egal wo man ist. Danke dafür!

Die Zeit hier ist anders als die Jahre zuvor, weil meine Familie nicht immer um mich herrum ist. Sich mal schnell bei Oma zum essen einzuladen oder bei meiner Tante in den Pool zu springen geht nicht. Auch muss man selber dafür sorgen, das die Klamotten vom Wäschekorb über die Waschmaschine wieder in den Kleiderschrank kommen, abwarten funktioniert nicht - habe ich durch
einen Selbstversuch festgestellt.

Hier in London haben sich ein paar Freunde herauskristalisiert, ich
werde jetzt niemanden explizit nennen, denn ihr werdet wohl selber
wissen ob ihr gemeint seid. (Wer es persönlich hören will kann gerne
fragen.) Und nachher vergess ich noch eine/n und dann ist das Geheule groß.
Manch andere Kontakte zum Anfang meiner Zeit, haben sich
glücklicherweise wieder verabschiedet bzw. waren gut um andere
Personen kennenzulernen. Bei Anderen ist es ein wenig schade drum.
Aber es gibt noch massenhaft mit denen ich gerne meine Zeit verbringe
und man lernt weiterhin viele neue Leute kennen.

Was mir jetzt klar geworden ist, obwohl ich es schon vorher wusste,
ist, dass keiner meine Familie ersetzen kann aber es gibt ein paar die
dennoch einen ähnlich wichtigen Platz einnehmen. In meinen schwachen
Phasen standen sie mir zur Seite und in meinen starken Phasen freuen
sie sich für und mit mir. Und das bedeutet mir echt viel. So nächster
Punkt, bevor ich sentimental werde. Aber ich danke diesen Personen und hoffe das ich ein ähnlich guter Freund bin.

Statistiken

Den Großteil meines Geldes gebe ich weiterhin zur Förderung der
Nahrungs- und Genussmittelindustrie aus, sowie den Nahverkehr. England gehts schlecht und ich spiele den Wirtschaftsmotor, sehr löblich von mir.
Ich reise weiterhin eins von vier Wochenenden in eine andere Stadt und
in unregelmäßigen Abständen mal eine Nacht ausserhalb von London.
Ich lese jeden Monat durchschnittlich 2 mal ein Nachrichtenmagazin a
la Spiegel oder Focus (danach fühl ich mich immer gebildeter).
Einmal die Woche schau ich in den "Evening Standard" (kostenloses
Abendblatt) rein, wenn ich in der Tube sitze.
Ich verfolge 5-6 mal die Woche das Tagesschau Podcast von iTunes.
Mit meinen Eltern und anderen Teilen meiner Familie unterhalte ich
mich im Schnitt 0,9 mal die Woche über Skype. Die
Mehrwertsteuer in England wurde zum 4.1.2011 um 2,5 % angehoben. Q's Chicken ist der Fastfood-Fuzzi bei dem ich am häufigsten bin. (Er hat damit Mc Donalds und Subway aufgrund des Preis/ Sättigungsverhältnisses abgehängt, obwohl ich kein gutes Gefühl dabei habe.) In Pubs trink ich am häufigsten Fosters-Beer dicht gefolgt von Carlsberg und mit größerem Abstand zu Drittbrauerein. Der Hochstpreis den ich für einen Pint (568 ml) gezahlt habe war 4,6 Pfund. Den Alkohol den ich praktisch immer im Haus habe nennt sich "Smirnoff Vodka" Kostenpunkt 22 Pfund für 1,4 Liter im Angebot bei Tesco. Das Getränk das ich am Meisten trinke ist gefiltertes Leitungswasser. Ich esse zu viele Süßigkeiten und habe immernoch keine Vorsätze fürs Jahr 2011. Den Londoner Club den ich am häufigsten Besucht habe ist das "Purple Turtle" in Camden, 4 mal (und 2 mal in Reading). Ich war zweimal im Kino (Dispicable me, Jackass 3D) und einmal im Musical (Wicked - möchte aber noch mehr sehen). Costa ist das Kaffe-Franchise-Unternehmen meines Vertrauens. Götz ist die Person die am häufigsten mein Gästezimmer nutz und Jonas derjenige dem ich in der Woche am häufigsten zu Last falle - aber ich glaube er kommt damit klar. Pia ist immernoch mein Buddy und weiterhin ein guter!

So genug von öden Statistiken.

Reisen/ Urlaub

Welche Städte und Orte ich besucht habe seht ihr in der rechten
Menüleiste (mehr > Where I've been in the UK). Weitere geplante Reisen
sind nach Wales und Nordengland/ Schottland im laufe der nächsten zwei Monate.

Arbeit


Es geht gerade, aber wie ich im "Allgemein-Teil" schon beschrieben habe, hoffe ich das es mit Hilfe eines weiteren (professionellen) Carers besser wird. Ein weitere Teil meiner Arbeit ist die schlechte Bezahlung (es ist ja auch nur Taschengeld) die auch bei besonderen Besorgungen oder Tätigkeiten nicht aufgestockt wird. Beispielsweise wird eine Rechnung auf den Penny genau beglichen, auch wenn ich dafür extra im Schnee raus bin, damit sie sich zum Lunch mit ihren Freunden treffen können. Denn 17,63 sind 17,63 und werden auch so zurückgegeben. Auch das tägliche Schneeschieben wurde nicht extra honoriert, weswegen ich dann auch damit aufgehört hatte.

Weiteres

Mittlerweile ist mir auch eine Antwort auf Pias Frage vor Monaten
eingefallen. Was ich am meisten vermisse ist, einfach mal
abschalten und nichts tun - mal keine Verantwortung haben.

PS: Bevor ichs vergesse, ja Jana auch du gehörst mittlerweile dazu!

 

Soweit alles nach genau 4 Monaten!

 

4 Kommentare 12.1.11 00:36, kommentieren

Party every day...and a Happy New Year!

 

Meine Fresse was für ein Jahres-Ende-Anfang-Party Wochenende!

 

Der Bericht aus London,

gestern habe ich mit einem breiten Grinsen, mein iTunes "Tagesschau" Podcast angesehen, es wurden die letzten "Wehrpflicht-Rekruten" eingezogen. Was zwangsläufig heißt, dass ich ab jetzt wirklich Volunteer bin, also freiwillig, ich könnte gehen, wenn ich will! ...und pünktlich dazu habe ich auf einmal mehr Freizeit als je zuvor! Eigenartig oder man möchte mich hier wirklich halten. Letzte Woche hätte ich schon ab 11 Uhr frei haben können, fast jeden Tag. Da aber immer Besuch zur "Lunchtime" kam, habe ich mich für ein vernünftiges Essen entschieden und bin dann noch so lange geblieben

Heute ist schon wieder Mittwoch (also Dienstagnacht) und ich bin euch mein Silvesterwochenendbericht schuldig. Diesmal ging es schon am Donnerstag mit dem feiern los, einen Grund gab es nicht wirklich und wir sind ab zum "Sound" am Leicester Square, nicht die Beste Entscheidung! Das Tolle am Leicester Square ist immer, dass man von einfach jedem angesprochen wird, ob man nicht in "Den und den Club will". Natürlich macht man auch "nur für uns" einen SONDERPREIS! Das gibts sonst nirgends. Manchmal kommt man sich vor wie bei "QVC" oder "HSE" denn sone supi Angebote muss man einfach mitnehmen. Egal, wir hatten uns auf die Gästeliste des "Sound" setzen lassen und gingen deswegen auch dahin. Komisch war schonmal, dass man 10 Pfund Eintritt verlangte obwohl die Website 3 Pfund sagte. Nach ein wenig diskutieren bot man uns dann Einlass für 5 Pfund an und als wir uns umdrehten und ein paar Schritte vom Club weggingen gab es dann auf einmal doch das "3 Pfund"-Angebot. Also ließen wir uns breitschlagen. Ab ins Getümmel! Da die Stimmung so "naja" war suchten wir erstmal die Bar um uns nach möglichen "Stimmungssteigerungsmitteln" zu erkundigen - 5,40 Pfund für einen Shot - halfen dabei aber nicht , sondern sorgten eher für das Gegenteil, denn wir kauften nichts. Also gingen wir mit der "Ich will in die Smokingarea" - Masche und nem Stempel auf der Flosse erstmal raus um dort nach was passendem Ausschau zu halten, auch das Erfolglos, da es am Leicester Square und in China Town keine "Off Licence - Stores" gibt. Nach ein paar Stunden in der Disko, mit meiner Meinung nach mittelmäßig geremixter Musik und eher "anderem" Publikum endete der Abend dann noch bevor der Club die Pforten schloß.  

Dennoch gabs für mich nur 4 Stunden schlaf, denn ich musste Freitag ja Arbeiten. 

Und es stand die MEGA-SILVESTER-SAUSE auf dem Plan.

Jonas und seine WG waren freundlicher Weise Gastgeber. Trotz der eigentlich "kleinen" Party von ca. 20 Leuten war es ein riesen Erfolg - oder gerade deshalb?! Gegen 22 Uhr ging es dann zum "Hampstead Heath" dem höchsten Punkt Londons und die Aussicht war der Hammer. Man könnte echt über London schaun, London Eye, Big Ben, Financial District - splendid! Nur das Feuerwerk war ein wenig zu tief und ein Hochaus direkt vor unserer Nase, so dass wir nicht alles sehen konnten. Aber das hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Danach ging es dann wieder zur WG wo bis in die Morgenstunden, gerockt, getanzt, getrunken, geflirtet und gefeiert wurde...sollten euch weiter Begriffe einfallen, die mit ge... anfangen und auf Partys nicht unüblich sind, so wurden manche nicht enttäuscht - denn auch gelacht wurde viel! (Ich werde jetzt niemanden verraten).

Als ich dann endlich, total übermüdet und erschöpft in meinem Bettchen schlummerte war es schon 2011, ein neues Jahre, mit hoffentlich ganz vielen Höhen und ganz ganz wenig Tiefen. Leider ist mir erst am 2.1.11 eingefallen, dass ich garkeine guten Vorsätze fürs neue Jahr habe und ich weiß nicht ob man die sich im Nachhinein noch wählen darf. Deswegen habe ich immer noch keine.............nur Wünsche!

Nach einem entspannten Tag ginge es Abends dann wieder auf die Piste, denn Götz hat in seinen Geburtstag reingefeiert. Wieder einmal waren wir am Leicester Square und haben uns dieses Mal von einem "QVC/HSE-like- Clubfuzzi" anquatschen lassen, für 5 Pfund ging es dann in einen Club mit 3 Floors. Dumm war nur, dass davon lediglich einer offen war. Dennoch war die Musik echt gut, die Stimmung grandios und lediglich der überfüllte Dancefloor war ne Nummer zu stressig. Aber es war sicherlich nicht das letzt Mal in dem Club.

Also Party every day guys! 

Euch Followern wünsche ich ein frohes Neues, dass ihr eure guten Vorsätze einhaltet und 2011 ein gutes Jahr für euch und mich wird. So egoistisch darf ich da mal sein

 

Cheers!

 

1 Kommentar 5.1.11 02:09, kommentieren